| NZ Hochwanger Schilfgräbsler |
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Hochwang, mit seinen ca. 1300 Einwohnern, liegt im westlichen Teil des Landkreises Günzburg und ist seit 1971 Stadtteil der Stadt Ichenhausen. Erreichbar ist Hochwang direkt über die B16, ca. 9 km südlich von Günzburg und 18 km nördlich von Krumbach. Im März 2007 fand im Hochwang die Gründungsversammlung statt und bereits im Juni 2007 wurde der Verein als gemeinnütziger Verein beim Registergericht Memmingen eingetragen. Grundlage Während der Kriegszeiten des 30-jährigen Krieges (1618 bis 1648 ) war Hochwang immer besonders gefährdet, denn es lag in nächster Nachbarschaft der großen Heerstraße die einst über Jettingen - Wettenhausen - Deubach und Kleinkötz führte.
Im Jahre 1631 plünderten die Kroaten unsere Gegend, die wiederum 1632 und 1633 von den Schweden geplündert und verwüstet wurde. Im Jahre 1634 und 1635 besorgte dann die Pest den Rest in Hochwang. Nach mündlichen Überlieferungen zufolge sollen nur wenige Einwohner Hochwangs diese Schreckensjahre überlebt haben.
Nach dem Westfälischen Frieden 1648 erholte sich das schwäbische Land wieder langsam. In den Pfarrmatrikeln von 1663 sind in allen umliegenden Gemeinden, wie auch in Hochwang, Einwanderer aus Tirol, dem Salzburger Land und der Schweiz verzeichnet. So hat Hochwangs Chronist Georg Schuler ermittelt, daß sich die Bauern während des Schwedenkrieges ( 1632 - 1633 ) vor den Soldaten im Schilf ( heute Straße "Im Tal" ) verbargen.
Aus diesem geschichtlichen Hintergrund wurde die "Narrenzunft Hochwanger Schilfgräbsler e.V. Günztal" gegründet.
Beschreibung des Häs Das Häs besteht aus einem grüner Wolljanker mit hellbraunen Flicken an Ellbogen, Rücken und Brust. Dazu wird ein gelbes Halstuch sowie eine schwarze Hose, dunkle Handschuhe und dunkle feste Schuhe getragen.
Beschreibung der Maske Die Maske ist aus Lindenholz geschnitzt. Sie stellt einen alten Bauern mit Furchen im Gesicht und einer Pestbeule auf der Nase dar. Sie hat lange schwarze Haare und einen schwarzen Vollbart. Narrenruf Kontaktdaten Zunftmeister: |